Kinder, die sich verletzen, sind keine Seltenheit. Jedoch bleiben Verletzungen aufgrund von Kindesmisshandlung oftmals unentdeckt. Um diese unentdeckten Fälle von Kopfverletzungen bei Kindern durch Misshandlung zu reduzieren, haben Untersucher des Pediatric Brain Injury Research Netzwerkes in den USA eine vierfach variable, klinische Vorhersagestudie (Clinical Prediction Rule) entwickelt, mit einer Sensitivität von 96%. Die Clinical Prediction Rule ist eine Studienart, die Medizinern helfen soll, durch die Kombination von Symptomen, eine Aussage bezüglich der Wahrscheinlichkeit einer bestimmten Krankheit oder eines bestimmten Outcomes treffen zu können.

Aufgabe der Untersucher war es, den Screeningvorgang von Kindern mit misshandlungsbedingter Kopfverletzung dieser klinischen Vorhersagestudie in einer neuen, äquivalenten Patientengruppe zu validieren.

Dazu führten sie eine prospektive, multizentrische, beobachtende, cross-sektionale Studie durch. Es wurden dieselben Einschlusskriterien, Definitionskriterien für misshandlungsbedingte Kopftraumata und Methoden, wie in der abgeschlossenen Ursprungsstudie angewandt. Die Untersucher des Pediatric Brain Injury Netzwerkes erfassten zudem die komplette klinische und radiologische Krankengeschichte bei 291 Kindern < 3 Jahre, die mit einer akuten Kopfverletzung auf eine Kinderintensivstation (14 Standorte) aufgenommen wurden. Die Patienten wurden aufgeteilt in eine Gruppe mit misshandlungsbedingtem Kopftrauma und eine Gruppe mit Kopfverletzung ohne Misshandlung. Anschließend wurde das Screening der Kinder mit misshandlungsbedingter Kopfverletzung analysiert.

In dieser neuen Patientengruppe, zeigte die Clinical Prediction Rule eine Sensitivität von 96% und eine Spezifität von 46%. Der positive prädiktive Wert betrug 55%, der negative prädiktive Wert 93%. Zudem betrug die positive Likelihood Ratio 1.67 und die Negative 0.09. Die Zweitanalyse ergab, dass die Vorhersagestudie für Kopftraumata durch Misshandlung bei Kindern, 98% der Studienpatienten identifizierte, bei welchen letztendlich diese Diagnose gestellt wurde.

Schlussfolgerung: Das Fazit der Studie ist, dass vier oftmals vorhandene Variablen, akute, misshandlungsbedingte Kopfverletzungen bei jungen, intensivpflichtigen Kindern, mit hoher Sensitivität identifizieren. Zu diesen Variablen zählen: akute Atemstörungen vor Einweisung ins Krankenhaus; Quetschungen von Brustkorb, Ohren oder Nacken; beidseitige/interhemisphärische Hirnblutung; oder Schädelbrüche, die ein misshandlungstypisches Muster aufweisen.

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