Eine kanadische Studie in "Stroke" untersuchte, wie weit eine Computer-Tomographie des Kopfes (CCT) innerhalb von 24 Stunden bei Patienten mit TIA das Schlaganfall-Risiko im Verlauf abschätzen kann (1). 

In die Studie wurden 2028 Patienten mit TIA oder leichtem Schlaganfall eingeschlossen, die in den ersten 24 Stunden eine CCT erhalten hatten. Primärer Endpunkt war die Schlaganfall-Inzidenz innerhalb von 90 Tagen. 

814 Patienten hatten ischämische Veränderungen in der CCT. Die Nachfolge-Schlaganfall-Rate betrug 3.4% innerhalb von 90 Tagen, und 1.5% in den ersten 2 Tagen nach TIA. 

Im Vergleich zu den Patienten ohne Ischämiezeichen in der CCT war das Schlaganfall-Risiko grösser, wenn CCT eine akute Ischämie alleine (10.6%; OR 2.6), akute+chronische Ischämie (17.4%; OR 5.35), akute Ischämie+Mikroangiopathie (17.6%) oder akute+chronische Ischämie+Mikroangipathie (25%; OR 8) zeigte. Andersgesagt hatten Patienten, die alle 3 Zeichen in der CCT aufwiesen, hatten ein 8-fach größeres Risiko. 

Fazit: Bei Patienten, die eine vorübergehende TIA erlitten haben, ist eine CCT innerhalb von 24 Stunden zur Abschätzung des Folge-Schlaganfall-Risikos sehr nützlich. Akute und chronische Ischämie, und Mikroangiopathie in der CCT sind jeweils mit einem erhöhten Schlaganfall-Risiko assoziiert, welches sich beim Vorhandensein von mehreren Zeichen stark zunimmt.

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