Frei#  Eine Studie aus Australien untersuchte bei 204.953 Menschen (Alter > 45 Jahre) aus der Allgemeinbevölkerung in New South Wales zwischen 2006 und 2012 die Auswirkungen von Rauchen auf die Gesamt-Mortalität.

Etwa 13% der Erwachsene in dieser Region gab an, täglich zu rauchen. Die mittlere Beobachtungsdauer betrug 4.2 Jahre.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Todesursachen beim zwei Drittel der aktuellen Raucher auf das Rauchen zurück geführt werden kann. Anders ausgedrückt, die Raucher starben vorwiegend aufgrund ihrer Nikotinsucht. Das ist deutlich höher als bisher angenommen, bisher ging man davon aus, dass jeder Zweiter an den Auswirkungen des Rauchens gestorben ist.

Intensives Rauchen (> 25 Zigaretten täglich) vervierfacht, und moderates Rauchen (< 14 Zigaretten) verdoppelt das Mortalitätsrisiko, verglichen mit Nicht-Rauchern.

Aktuelle Raucher lebten insgesamt 10 Jahre weniger als Nicht-Raucher .

Bei früheren Rauchern verringert sich das Mortalitätsrisiko kontinuierlich ab dem Zeitpunkt des Rauchstopps.

Anmerkung: Raucher haben ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt/Schlaganfall, COPD und Lungenkrebs. Das war bekannt, die Zahlen sind jedoch höher als gedacht, und deswegen schockierend: Zweidrittel der Raucher sterben wegen Rauchen.

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