Gebrechlichkeit der Menschen hängt von vielen Faktoren ab, und kann das Risiko der postoperativen Komplikationen erhöhen. Eine aktuelle Studie (1) überprüfte die Aussagekraft von "Fried Frailty Criteria"-Score für das postoperative Outcome, und ob auch eine vereinfachte praxis-tauglichere Form mit wenigen Kriterien stattdessen verwendet werden kann.

Die 5-Kriterien von Fried Frailty Criteria sind:

-Nicht-gewollte Gewichstabnahme > 4.5 kg im letzten Jahr

-Griffstärke < 20 Populations-Perzentil

-Selbst-berichtete Erschöpfung

-Geringe körperliche Aktivität

-Langsame Gehgeschwindigkeit (unter dem niedrigsten Populations-Perzentil beim 4-Minuten-Gehtest).

In der prospektiven Studie wurden die 5-Kriterien des Scores "Fried Frailty Criteria" neben traditioniellen OP-Risiko-Assessments, Labor-Werten sowie klinischen und demographischen Daten überprüft.

Insgesamt 351 Patienten, die sich großen intraabdominellen Operationen unterzogen, wurden in die Studie eingeschlossen. Den primären Punkt bildeten die postoperative 30-Tages-Morbidität und -Mortalität. Die Ergebnisse:

Die beiden zwei Kriterien Schrumpfen (also Gewichtsabnahme) und Griffstärke alleine geben die gleiche prognostische Information wie der kompllette Score mit allen 5 Kriterien.

Der Zusatz von ASA-Score (2) für den körperlichen Zustand und Serum-Hämoglobin-Wert zu den beiden Kriterien Schrumpfen und Griffstärke würde die Aussagekraft für die postoperative Prognose weiter erhöhen.

Fazit: Der Schnelltest mit nur 2 Kriterien (ungewollte Gewichtsabnahme und Griffstärke) kann das postoperative Operation-Risiko mindestens genauso gut abschätzen, wie der komplette Gebrechlichkeitstest "Fried Frailty Criteria".

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