Erfolgreiche Operation der schweren degenerativen Mitralinuffienz mit geringer OP-Mortalität in den letzten Jahren ermutigt die Herzchirurgen selbst asymptomatische Patienten mit schwerer Klappeninsuffienz früh zu operieren, anstatt aktiv zu beobachten („Watchful Waiting"). Eine aktuelle US-Studie in „Annals of Thoracic Surgery" untersuchte daher die Trends und Outcome in der Mitralklappenchirurgie der letzten 25 Jahre.

Die Autoren werteten die Daten von 5,902 Patienten, die sich zwischen 1985 und 2011 in Cleveland Clinic eine operative Reparatur der degenerativen Mitralklappeninsuffizienz unterzogen hatten.

Die Patienten wurden in 3 Zeitabschnitte unterteilt: 1985 bis 1997 (Ära-1, n = 1,184), 1997 bis 2005 (Ära-2, n = 2,400), und 2005 bis 2011 (Ära-3, n = 2,318).

In dem letzten Zeitabschnitt Ära-3 waren mehr asymptomatische Patienten als in den vorherigen Zeiträumen (44% in Ära-3, 25% in Ära-I), mit leichter Herzinsuffienz und weniger Vorhofflimmern. Volle Sternotomie nahm im Verlauf der Zeit ab, und Roboter-Chirurgie zu.

Die mittlere Krankenhausverweildauer ging ebenfalls zurück (7 Tage in Ära-1, und 5 Tage in Ära-3), die In-Hospital-Mortalität blieb gering.

Insgesamt 0.73% der Patienten müssten vor Entlassung erneut operiert werden, und 97% hatten 0 bis 1+ Mitralklappeninsuffienz bei Entlassung.

Fazit: Die Trends der letzten 25 Jahre zeigen bei degenerativer Mitralinsuffienz eher eine aggressive Vorgehensweise und weniger aktive Beobachtung. Asymptomatische Patienten mit schwerer Mitralklappeninsuffienz wurden immer früher behandelt, und dabei wurden dabei immer mehr weniger-invasive OP-Methoden effektiv und sicher eingesetzt.

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