Es ist bekannt, dass Krebspatienten ein höheres Thrombose-Risiko haben. Des Weiteren gibt es Hinweise, dass sie ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle haben. Eine aktuelle US-Studie in "Annals of Neurology" untersuchte die Verknüpfung zwischen neuer Krebsdiagnose und Schlaganfall-Risiko (1).

Mit Hilfe der Medicare-Datenbank für „Surveillance, Epidemiology, and End Results" für Krebskrankheiten identifizierten die Autoren Patienten mit neu diagnostizierter Krebskrankheit (Brustkrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs, Pankreaskrebs, Prostatakrebs) von 2001 bis 2007. Diese Patienten wurden mit anderen Patienten mit ähnlichen Merkmalen aber ohne Krebs als Kontrollgruppe gematcht. Alle 327,389 Teilnehmer-Paare wurden bis 2009 beobachtet.

Bei 3 Monaten war die kumulative Inzidenz vom Schlaganfall unter den Patienten mit Krebskrankheiten verglichen mit der Kontrollgruppe erhöht: bei Lungenkrebs 5.1% vs. 1.2% in der Kontrollgruppe, bei Pankreaskrebs 3.4% vs. 1.3%, bei Darmkrebs 3.3% vs. 1.3%, und bei Brustkrebs 1.5% vs. 1.1%.

Das überhöhte Schlaganfall-Risiko der Krebspatienten schwächte sich mit der Zeit, und war nach einem Jahr nach der Krebsdiagnose nicht mehr nachweisbar.

Fazit: Neue Krebskrankheit ist mit einem erhöhten Kurzzeit-Risiko für Schlaganfall assoziiert. Das Risiko ist bei Lungenkrebs, Pankreaskrebs und Darmkrebs am höchsten.

Anmerkung: Mögliche Faktoren, die zu der Erhöhung des Schlaganfall-Risikos bei neu diagnostiziertem Krebs, könnten die Krebs-assoziierte Hyperkoagulation und Thrombenbildung sein.

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