Bekanntlich erhöht eine positive Familienanamnese für Brustkrebs oder Prostatakrebs jeweils das Risiko für diese Krebsformen. Ob eine gemeinsame positive Familienanamnese für Brustkrebs und Prostatakrebs in der Verwandtschaft ersten Grades das Krebsrisiko vervielfacht, ist jedoch noch unklar. Eine Studie in „Cancer" ging anhand der Daten der bekannten „Women's Health Initiative" dieser Frage nach.

In der Studie wurden die Daten von 78,171 Frauen bis 2009 analysiert, die mittlere Beobachtungszeit betrug etwa 11 Jahre. 3506 hatten postmenopause-Brustkrebs in dieser Zeit.

Die Ergebnisse zeigten, dass das Brustkrebs-Risiko für die jeweiligen Frauen stark erhöht war, wenn diese Verwandte ersten Grades mit Brustkrebs oder Prostatakrebs hatten (angepasstes HR 1,42 und 1.14).

Eine positive Familienanamnese für Brustkrebs als auch Prostatakrebs führte zu einer weiteren deutlichen Zunahme des Brustkrebs-Risikos (aHR 1.78).

Fazit: Die Ergebnisse zeigen, dass das Risiko für Postmenopause-Brustkrebs bei Frauen mit einer positiven Familienanamnese bei Verwandten ersten Grades für Brustkrebs oder auch Prostatakrebs erhöht war. Wenn Verwandte ersten Grades sowohl Brustkrebs als auch Prostatakrebs hatten, potenziert sich das Brustkrebs-Risiko für die jeweiligen Frauen.

1-Beebe-Dimmer et al.: Familial clustering of breast and prostate cancer and risk of postmenopausal breast cancer in the Women's Health Initiative Study. Cancer 2015 March 9. 

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