Frei#  Der PD1-Inhibitor Pembrolizumab (3) war 2015 in der KEYNOTE-001-Studie (1) bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) wirksam. Die gleiche Autorengruppe hat jetzt die weitere KEYNOTE-024- Studie ebenfalls in "NEJM" veröffentlicht, in der Pembrolizumab bei 305 unbehandelten NSCLC-Patienten mit Metastasen, die mindestens 50% Expression des PD-L1 aufweisen, mit einer Platin-basierten Chemotherapie verglichen wurde.

Die Ergebnisse zeigten, dass Pembrolizumab verglichen mit der Platin-basierten Chemotherapie mit einer längeren progressionsfreien Zeit (10.3 vs. 6 Monate, einem besseren Gesamtüberleben (80,2% vs. 72,4% in den ersten 6 Monaten) und weniger Nebenwirkungen assoziiert war.

Simple-trade-Anmerkung: Pembrolizumab entwickelt sich zur Erstlinientherapie für fortgeschrittenes nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC).

Dabei ist zu beachten, dass Pembrolizumab vor allem bei Autoimmunkrankheiten oder entzündlichen Krankheiten, bei denen Kortison oder andere Immunsuppressiva eingesetzt wird, nicht verwendet werden darf.

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